Über mich
Meine Geschichte
Ich war Lehrerin – strukturiert, engagiert, zuverlässig.
Und gleichzeitig oft innerlich unruhig, erschöpft, überreizt.
Ich funktionierte – bis es nicht mehr ging.
Nach der Krankschreibung und dem Abbruch meiner Wiedereingliederung stand ich vor einem großen Fragezeichen:
Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht mehr funktioniere?
Ich begann, Gespräche zu führen.
Mit meinem Mann. Mit meiner Familie.
Ich ließ mich coachen. Ich ging in Therapie. Ich nahm mir Zeit. Ich hörte hin.
Und ich stellte mir die Fragen, die ich lange umgangen hatte:
Was brauche ich wirklich? Wo habe ich mich selbst verloren?


Im Coaching wurde mir gespiegelt: Ich bin hochsensibel. Und je mehr ich darüber lernte, desto mehr spürte ich – da ist noch mehr.
Ich bin sensibel. Und ich bin ehrlich gesagt auch anders verdrahtet.
ADHS war lange kein Begriff, den ich mit mir verbunden hätte.
Doch mit der Zeit ergab plötzlich vieles Sinn: mein Gedankenkarussell, meine emotionale Intensität, mein Gefühl von Überforderung.
Nicht als Etikett. Sondern als Schlüssel.
Sie hat mir geholfen, meine Geschichte rückwärts zu verstehen.
Und sie hat mir gezeigt, wie heilsam es sein kann, wirklich hinzuschauen – auch wenn es weh tut.
Heute begleite ich Frauen, die bereit sind, sich selbst wieder ernst zu nehmen.
Mütter, die viel geben – und sich selbst dabei verlieren.
Frauen, die an sich zweifeln – und gleichzeitig tief innen spüren,
dass da mehr sein muss als Dauermüdigkeit, Reizbarkeit und der nächste Termin.
Was mich ausmacht?
Ich höre nicht nur, was du sagst – ich spüre, was du brauchst.
Ich halte Raum. Für Ehrlichkeit. Für leise Erkenntnisse.
Und für dich – in deiner ganzen Komplexität.
Wenn du dich selbst wieder spüren willst, begleite ich dich gern.
Ehrlich. Klar. Und mit offenem Herzen.

"Eine Kerze. Ein Moment der Stille. Vielleicht dein Anfang."
